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Artikel vom 5.09.06
Autor: Lars-Anders Schmuhl
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Google Earth Release 4

Seit Juni ist Google Earth Release 4 frei erhältlich. Das Neue gegenüber Release 3 ist, das nun neben Windows und Macintosh Plattformen auch Linux unterstützt wird. Die Installation unter SuSE Linux 10.1 wird hier beschrieben.

Voraussetzungen

Die Mindestanforderungen an einen Linux PC sind in der FAQ [3] noch nicht aufgenommen. Auf der Downloadseite [2] stehen sie aber doch. Was man allerdings unbedingt haben sollte, ist eine Grafikkarte mit 3D-Beschleunigung und installiertem OpenGL Treiber, da bei SW-Renderern die Geschwindigkeit zur flüßigen Darstellung nicht ausreicht (wie bei Quake3 etc. ja auch). Die Installation belegt zunächst 47MB. Die 400MB von denen in der Mindestanforderung die Rede ist, ist der eingestellte Festplattencache. Dies kann man in Tools/Optionen/Cache ändern.
Außerdem benutzt Google Earth den Font "Bitstream Vera Sans". Man muß bei SuSE 10.1 das Paket "bitstream-vera" installiert haben (geht aber auch ohne), was bei einer KDE-Umgebung zunächst mal nicht der Fall ist.

Installation

Download von Google Earth (16MB) von hier [2].
Nun kann man z.B. als user ohne Administratorrechte lokal ins Home-Verzeichnis installieren:

  sh ./GoogleEarthLinux.bin
  
Die Anwendung entpackt sich. Zunächst muß man der Lizenzvereinbarung zustimmen.


Abb. 1 - Lizenzverteinbarung

Dann öffnet sich das Setup-Fenster.


Abb. 2 - Setup

Wenn die Installation abgeschloßen ist, kann man Google Earth starten.


Abb. 3 - Installation OK

Google-Earth starten

Mit

  googleearth
  
kann man Google Earth starten.


Abb. 4 - Google Earth 1. Start


Abb. 5 - Siegessäule in Berlin


Abb. 6 - Südostasien


Abb. 7 - Las Vegas mit 3D Gebäudedarstellung

Integration von Mailclients

Man kann Orte per Email verschicken. Da es unter Linux noch keinen einheitlichen Weg gibt, den benutzten Mailclient zu bestimmen, wird in die Umgebungsvariablen BROWSER geschaut. Im Installationsverzeichnis google-earth/linux findet man Hinweise, wie man seinen Mailclient in Google Earth integriert. Für Kmail setzt man einfach die BROWSER-Variable auf $HOME/google-earth/linux/mailto-scripts/mailto-kmail.pl. Damit dies beim Einloggen geschieht, kann man das in die Datei $HOME/.bash_profile eintragen:

  export BROWSER=$HOME/google-earth/linux/mailto-scripts/mailto-kmail.pl
  
Nun kann man im Kontextmenu auf Ortsmarken "E-Mail..." wählen und Kmail poppt auf mit den entsprechenden Informationen im Anhang einer neuen EMail.

Fazit

Google Earth Version 4.0.1693 (beta) Jul 13 2006 läßt sich problemlos unter SuSE Linux 10.1 installieren. Mit OpenGL Unterstützung macht das Fliegen von Kontinent zu Kontinent und das heranzoomen an Ortschaften richtig Freude.


Links:



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