Google Earth Release 4
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| Seit Juni ist Google Earth Release 4 frei erhältlich. Das Neue gegenüber Release 3 ist, das nun neben Windows und Macintosh Plattformen auch Linux unterstützt wird. Die Installation unter SuSE Linux 10.1 wird hier beschrieben. |
Voraussetzungen
Die Mindestanforderungen an einen Linux PC sind in der
FAQ [3] noch nicht aufgenommen. Auf der Downloadseite [2] stehen sie aber doch.
Was man allerdings unbedingt haben sollte, ist eine Grafikkarte mit 3D-Beschleunigung und
installiertem OpenGL Treiber, da bei SW-Renderern die Geschwindigkeit zur flüßigen Darstellung
nicht ausreicht (wie bei Quake3 etc. ja auch).
Die Installation belegt zunächst 47MB. Die 400MB von denen in der Mindestanforderung die Rede ist, ist
der eingestellte Festplattencache. Dies kann man in Tools/Optionen/Cache ändern.
Außerdem benutzt Google Earth den Font "Bitstream Vera Sans". Man muß bei SuSE 10.1 das Paket "bitstream-vera" installiert haben (geht aber auch ohne), was bei einer KDE-Umgebung zunächst mal nicht der Fall ist.
Installation
Download von Google Earth (16MB) von hier [2].
Nun kann man z.B. als user ohne Administratorrechte lokal ins Home-Verzeichnis installieren:
sh ./GoogleEarthLinux.binDie Anwendung entpackt sich. Zunächst muß man der Lizenzvereinbarung zustimmen.

Abb. 1 - Lizenzverteinbarung
Dann öffnet sich das Setup-Fenster.

Abb. 2 - Setup
Wenn die Installation abgeschloßen ist, kann man Google Earth starten.

Abb. 3 - Installation OK
Google-Earth starten
Mit
googleearthkann man Google Earth starten.

Abb. 4 - Google Earth 1. Start

Abb. 5 - Siegessäule in Berlin

Abb. 6 - Südostasien

Abb. 7 - Las Vegas mit 3D Gebäudedarstellung
Integration von Mailclients
Man kann Orte per Email verschicken. Da es unter Linux noch keinen einheitlichen Weg gibt, den benutzten Mailclient zu bestimmen, wird in die Umgebungsvariablen BROWSER geschaut. Im Installationsverzeichnis google-earth/linux findet man Hinweise, wie man seinen Mailclient in Google Earth integriert. Für Kmail setzt man einfach die BROWSER-Variable auf $HOME/google-earth/linux/mailto-scripts/mailto-kmail.pl. Damit dies beim Einloggen geschieht, kann man das in die Datei $HOME/.bash_profile eintragen:
export BROWSER=$HOME/google-earth/linux/mailto-scripts/mailto-kmail.plNun kann man im Kontextmenu auf Ortsmarken "E-Mail..." wählen und Kmail poppt auf mit den entsprechenden Informationen im Anhang einer neuen EMail.
Fazit
Google Earth Version 4.0.1693 (beta) Jul 13 2006 läßt sich problemlos unter SuSE Linux 10.1 installieren. Mit OpenGL Unterstützung macht das Fliegen von Kontinent zu Kontinent und das heranzoomen an Ortschaften richtig Freude.
Links:
- [1] Google Earth: http://earth.google.com
- [2] Google Earth Download: http://earth.google.com/download-earth.html
- [3] Google Earth FAQ: http://earth.google.com/faq.html
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