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Artikel vom 23.02.03
Autor: Oliver Weber
Languages: en
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Ollis Distri-Ecke: Evil Entity Linux

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Evil Entity Linux heißt die neueste Linux Version auf dem Markt. Diese ist nicht als Server- oder Workstation-Version gedacht, sie soll einfach nur dem Spaß dienen. Damit hat sich "undead linux" eine neue Richtung eingeschlagen, die bei anderen Linux-Versionen derart noch nie vorhanden war.
Mit einer einfachen Anwendung soll dieses Betriebsystem schnell und einfach auf den PC installiert werden.

Laut Hersteller ist diese neuartige Version des Linux zum einfachen benutzen für Privatanwender gedacht, die Linux nicht mit der Arbeit verbinden, lieber oline sind und den PC mehr in Richtung Multimedia ausgerichtet haben (mp3s höhren, TV und DVDs sehen usw).

Systemvorraussetzungen

CPU i686
RAM 96 MB
Video 8 MB Karte mit Support von xfree 4.1
Hard Drive IDE 4 GB maximal
Sound Card eine Linux kompatible karte
Video Capture eine V4l-kompatible Karte
Modem ein normales Modem (intern)
Monitor 1024*768 minimal


Der Test:

Der Hersteller leitet die Version ein mit den seltsamen Worten

"Many say, "MS Windows has won, and the Linux Desktop is dead!" Now the Linux Desktop is UNDEAD, and it has risen from its crypt in search of virgin blood."

Dieser Satz hat weniger damit zu tun, dass hier versucht wird, einem das Geld aus der Tasche zu "saugen", eher, dass das Standard-Thema der Version sehr dunkel ist.

Software Umfang:

Es gibt keine kaufbare Version sondern nur eine downloadbare Variante.
Zum Herrunterladen gibt es:

Zur Installation:

Es ist ein etwas beschwerlicher Weg hin zur Installation.
Was ich vor allem hier vermisse, ist eine ausreichende sprachliche Erweiterung des Systems.
Hardware sollte mit ein wenig Glück alles erkannt werden wie man es von anderen Distributionen gewohnt ist.

Zur Oberfläche:

Dem User zeigt sich weider eine KDE- noch eine GNOME- Oberfläche. Stattdessen wird eine Afterstep-Umgebung benutzt, die für Windows-Benutzer nicht gerade sehr vertraut sein wird.

Desktop Screenshot

Anwendungen:

Eine Reihe von Anwendungen sind zwar installierbar, aber wirklich viele sind es nicht.
Dazu vermisse ich Wine mit seinen Fähigkeiten, Windows-Programme zum Laufen zu bekommen.
Es sind einige Multimedia-Programme für Film und Fernsehen sowie Musik vorzufinden. Spiele wurden auch nicht vergessen. Aber wer benutzt seinen PC nur für Spiel, Spaß und Spannung ?
Büro-Anwendungen sind vollständig weggelassen worden.

Fazit:

"A Distribution like no other!"
Ich schließe mich diesem Satz an, aber ob dieser Weg der richtige ist, bleibt fraglich.
Auch nicht gerade zum Vorteil ist der starke Gothik-look.
Wer diese Version haben will, sollte sich im klaren sein, dass manche wiedergeborene Kinder sind.




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