Ollis Distri-Ecke: Evil Entity Linux

Evil Entity Linux heißt die neueste Linux Version auf dem Markt. Diese ist nicht als Server- oder Workstation-Version gedacht, sie soll einfach nur dem Spaß dienen. Damit hat sich "undead linux" eine neue Richtung eingeschlagen, die bei anderen Linux-Versionen derart noch nie vorhanden war.
Mit einer einfachen Anwendung soll dieses Betriebsystem schnell und einfach auf den PC installiert werden.
Laut Hersteller ist diese neuartige Version des Linux zum einfachen benutzen für Privatanwender gedacht, die Linux nicht mit der Arbeit verbinden, lieber oline sind und den PC mehr in Richtung Multimedia ausgerichtet haben (mp3s höhren, TV und DVDs sehen usw).
| Systemvorraussetzungen | ||||||||||||||||
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Der Test:
Der Hersteller leitet die Version ein mit den seltsamen Worten
Dieser Satz hat weniger damit zu tun, dass hier versucht wird, einem das Geld aus der Tasche zu "saugen", eher, dass das Standard-Thema der Version sehr dunkel ist.
Software Umfang:
Es gibt keine kaufbare Version sondern nur eine downloadbare Variante.
Zum Herrunterladen gibt es:
- einen Evilwizard, der die umständliche Handhabe des Desktops vereinfachen soll.
http://undeadlinux.com/download/evilwiz.php - eine einzige CD, die gerademal 545 MB verbraucht
http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=51608&release_id=89283 - und Pakete (dort genannt als PKG), die einzelne neue Softwarepakete installieren.
Es erinnert stark an Redhats RPM.
- eine Website, zu der ich leider nichts sagen kann, da der Server wohl an dieser Stelle aussetzt (neues braucht Zeit).
Zur Installation:
Es ist ein etwas beschwerlicher Weg hin zur Installation.
Was ich vor allem hier vermisse, ist eine ausreichende sprachliche
Erweiterung des Systems.
Hardware sollte mit ein wenig Glück alles erkannt werden wie man es von anderen Distributionen gewohnt ist.
Zur Oberfläche:
Dem User zeigt sich weider eine KDE- noch eine GNOME- Oberfläche. Stattdessen wird eine Afterstep-Umgebung benutzt, die für Windows-Benutzer nicht gerade sehr vertraut sein wird.
Anwendungen:
Eine Reihe von Anwendungen sind zwar installierbar, aber wirklich viele sind es nicht.
Dazu vermisse ich Wine mit seinen Fähigkeiten, Windows-Programme zum
Laufen zu bekommen.
Es sind einige Multimedia-Programme für Film und Fernsehen sowie Musik vorzufinden. Spiele wurden auch nicht vergessen. Aber wer benutzt
seinen PC nur für Spiel, Spaß und Spannung ?
Büro-Anwendungen sind vollständig weggelassen worden.
Fazit:
"A Distribution like no other!"
Ich schließe mich diesem Satz an, aber ob dieser Weg der richtige
ist, bleibt fraglich.
Auch nicht gerade zum Vorteil ist der starke Gothik-look.
Wer diese Version haben will, sollte sich im klaren sein,
dass manche wiedergeborene Kinder sind.
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