(G)rippen ohne Ende
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Mal wieder über eine Sammlung der Lieblingslieder auf dem PC nachgedacht? Und - ist was aufgefallen? Nein? Dann überlegen Sie doch mal, wie Sie die Lieder auf dem Rechner speichern wollen - als WAV!? Diese Aufgabe schreit nach grip - dem CDgrabber und MP3-Encoder-Interface... |
... die Saga setzt sich fort
Wie wir bereits berichteten, existieren anwenderfreundliche MP3-IDEs. Dieser Artikel wird Sie über die vergangene Entwicklung von GRIP, eines der besten IDEs, informieren und nützliche Tipps offenlegen.
Die lieben Verwandten
Wie auch schon damals, ist Grip lediglich eine Oberfläche, die sich andere Programme zu Nutze macht,
und dem Benutzer eine bessere Schnittstelle präsentiert. Normalerweise verwendet grip:
| lt. Standardeinstellung | ||||
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Verwendung
Nach dem Start von Grip präsentiert es sich gediegen - nur wenige Knöpfe zum CD-Abspielen und eine leere Box:

Oben steht "No Disc". Das lässt sich schnell ändern:

Komisch - irgendwie hat Grip mitbekommen, dass das die Eminem-CD ist. Stimmt sogar. Ach ja, da gibt es
doch im Internet einen Server, der von allen kommerziellen die Lied- und CD-Namen gespeichert hat. Grip
fragt dann bei diesem Server (standardmässig ist der Server als freedb.freedb.org eingestellt)
an, ob er diese CD kennt. Also diese CD kennt der Server und gibt die Liednamen aus. Das ist praktisch, sollte man die
Hülle der CD nicht mehr haben, und hilft auch bei einer vollautomatischen Benennung der später erzeugten
MP3-Dateien.
Mit einem Rechtsklick auf einen Liednamen kann man diese Datei zum Rippen auswählen. Weiss man nicht, ob es das richtige
Lied ist, kann man dieses Lied auswählen und den Play-Knopf unten in Grip verwenden.

Nun wird das Lied abgespielt.
Will man nun das erste und dritte Lied rippen, sieht die "Rip"-Spalte so aus:
Ab ans MP3-Erstellen: Da normalerweise oggenc eingestellt ist, müssen wir dies zuerst ändern. Dazu klicken wir auf Config,
dann auf MP3, und unter oggenc findet sich dann bladeenc.

Jetzt erstellt Grip mp3-Dateien. Ogg(-vorbis) ist zwar auch ein bekanntes Dateiformat, jedoch (noch) nicht
auf allen Plattformen zu verwenden.
Unter Rip finden Sie "Rip+Encode". Wenn Sie diesen Knopf bedienen, erledigt Grip alles selbst:
vom CD-auf-Festplatte-Speichern der Lieder, über das MP3-Erstellen bis hin zum Sortieren der Lieder nach Album und Artist.
Wollen Sie nur, dass die Lieder als WAV auf der Festplatte gespeichert werden, drücken Sie am besten "Rip only"

Nun geht es aber ab: Das CD-Rom liest angestrengt die Lieder ein, und die Festplatte schreibt alles mit. Nachdem ein Lied gespeichert
wurde, wird es als MP3 encodiert. Währenddessen lässt Grip schon das nächste Leid einlesen, um möglichst schnell
fertig zu werden.
Die obere Fortschrittleiste zeigt an, wie weit das Lied von CD auf der Festplatte gespeichert wurde. Davor steht die x-fache
Geschwindigkeit. Die Geschwindigkeit ist relativ zum normalen Abspielen (bei 1x Geschwindigkeit). Also wird ein 4,5 Minutenlied in
einer Minute auf der Festplatte gespeichert.
Die untere Leiste beschreibt den Fortschritt des Encodierens - wie weit das Lied in eine MP3 umgewandelt wurde.
Auffällig ist, dass beide Prozesse paralell ablaufen.
Die Zukunft
Ganz sicher ist Grip nah an der Perfektion. Es ist einfach zu bedienen, und es ist stabil.
Die Zukunft und die weiteren Features werden jedoch stark von den benutzten Programmen wie cdparanoia und blandeenc abhängen.
Denkbar ist eine "DVD-zu-DivX
-4" version, aber dazu müssten wohl grosse Teile in Grip umgeschrieben werden. Doch sicher ist eines:
Dieses Programm wird Sie zuverlässig in der Zukunft begleiten.
Grip Homepage: http://www.nostatic.org/grip/
Anmerkungen zu diesem Artikel
| [1] | Rip immer nur ogg-Dateien | Kasper Nase | 26-8-2003 |
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